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FAQ
Allgemein
Paarmediation
Hier möchte ich ganz offen sagen, dass ein persönliches Treffen für mich immer die erste Wahl wäre, da wir uns hierbei „komplett“, also mit aller Mimik und Gestik wahrnehmen können.
Mediation Online funktioniert jedoch auch erstaunlich gut und es kann vielerlei Gründe haben, warum ein Treffen Online genauso gut oder sogar besser geeignet ist. Gründe für Online-Mediation können zum Beispiel unterschiedliche Wohnorte der Beteiligten sein.
Ein weiterer Vorteil der Online-Mediation ist die zeitliche und räumliche Flexibilität. Ihr könnt euch von zu Hause oder einem anderen vertrauten Ort aus einbringen, ohne Anfahrtswege.
Manchmal ist auch eine Kombination aus beiden Formaten eine gute Möglichkeit der Zusammenarbeit. Ich bespreche mit euch gern, welche Variante für euch am besten passt.
Vertraulichkeit ist eine Grundregel der Mediation.
Alles, was in den Sitzungen besprochen wird, bleibt unter uns – ich darf keine Informationen ohne eure Zustimmung weitergeben.
Auch die Beteiligten vereinbaren zu Beginn miteinander, ob und wenn ja, mit wem Gesprächsinhalte geteilt werden dürfen.
Das schafft Sicherheit und Vertrauen, um offen und ehrlich über alles sprechen zu können.
Das hängt von eurer Situation ab. Manche Paare erleben schon nach zwei oder drei Sitzungen eine deutliche Veränderung. Andere arbeiten über mehrere Monate zusammen. Ich passe den Prozess immer an eure Bedürfnisse an. Wichtig ist: Es gibt keine festgelegte Mindestanzahl, und ihr entscheidet jederzeit, wann ihr aufhören möchtet.
Mediation setzt voraus, dass ich für beide Seiten gleichermaßen neutral bin. Wenn zunächst nur eine/r von euch bereit ist, kann ich diese Person in einem Einzelcoaching begleiten. Das hilft, Klarheit zu gewinnen und den nächsten Schritt zu überlegen. Es bedeutet aber auch: Für dieses Paar kann ich im Anschluss keine gemeinsame Mediation mehr übernehmen, weil meine Neutralität dann nicht mehr gegeben wäre. Möchtet ihr später gemeinsam weiterarbeiten, empfehle ich euch dafür eine Kollegin oder einen Kollegen.
Es gibt keine feste Altersgrenze, da der Entwicklungsstand von Kindern sehr unterschiedlich sein kann. Jugendliche ab etwa 14 Jahren können aktiv an der Mediation teilnehmen und ihre Perspektive einbringen, wenn dies gewünscht wird und für alle Beteiligten als sinnvoll erachtet wird.Bei jüngeren Kindern arbeite ich mit Eltern und ggf. spezialisierten Fachkräften zusammen, um ihre Interessen zu vertreten und kindgerechte Lösungen zu finden. In Familienmediationen ist es sehr wichtig, dass wir die Interessen aller Beteiligten in die Lösungsfindung mit einbeziehen.Für konkrete Rückfragen stehe ich gerne in einem Erstgespräch zur Verfügung.
In vielen Fällen kann es hilfreich sein, am Ende einer erfolgreichen Mediation die Ergebnisse in einer sogenannten Mediationsvereinbarung festzuhalten.
Diese Vereinbarung entsteht freiwillig, Schritt für Schritt, im Dialog zwischen den Parteien, moderiert und strukturiert durch die Mediatorin. Alle Inhalte beruhen auf dem, was die Beteiligten selbst erarbeitet und miteinander ausgehandelt haben.
Die Vereinbarung wird schriftlich festgehalten – verständlich, klar und für alle nachvollziehbar. Bei Bedarf kann sie rechtlich geprüft, ergänzt und für notarielle Regelungen genutzt werden.
Eine Mediationsvereinbarung ist zivilrechtlich verbindlich, wenn alle beteiligten Parteien sie freiwillig unterschreiben und sich auf die Inhalte einigen. Das heißt: Sie gilt als Vertrag im Sinne des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).
Soll sie darüber hinaus auch rechtlich vollstreckbar sein (z. B. bei Zahlungen oder komplexen Regelungen), kann sie mit juristischer Unterstützung zusätzlich notariell beurkundet oder gerichtlich bestätigt werden.
Die Stärke einer Mediationsvereinbarung liegt nicht nur in ihrer rechtlichen Wirksamkeit, sondern vor allem darin, dass sie gemeinsam erarbeitet, verstanden und gewollt ist. Das erhöht die Chance, dass sie auch nachhaltig eingehalten wird.
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